Berufliche Qualifikationen


Bildungs-, Erziehungs-und Betreuungsprozesse strukturieren,reflektierenund an diesen mitwirken
Wissen


– zur Bedeutungder Sozialpädagogik in der Gegenwart,

– zur Planung, Durchführung und Reflexion von gezielten Aktivitäten und Abläufen,

– zur Umsetzung von Beobachtungs-und Dokumentationsmethoden,

– zur Notwendigkeit der Zusammenarbeit mit Erziehungsberechtigten und Betreuern -> Ärzte, Psychologen (Familienstrukturen, familienergänzende, -ersetzende und sonderpädagogische Einrichtungen),

– zur angemessenen didaktisch-methodischen Gestaltung von besonderen Anlässen,

– zu Gruppenprozessen (Rollen und Aufgaben in unterschiedlichen Gruppen, Teamentwicklung und Gruppenstrukturen),

– zur Bedeutung des Spiels als Mittel des Lernens und Förderns, der Kommunikation und Interaktion,

– zu unterschiedlichen Methoden der Spielleitung,

– zum ökologischen und ökonomischen Umgang mit Hilfsmitteln, Materialien und Roh-stoffen.
Fertigkeiten


– das Agieren zielgerichtet und geplant in der sozialpädagogischen und sozialpflegerischen Praxis zu gestalten (Menschen in besonderen Lebenslagen),

– den Alltag und die Strukturen im Tagesablauf gesunder, kranker und behinderter Menschen mitzugestalten und die notwendigen Rahmenbedingungen dafür zu schaffen (Strukturen und Abläufe in sozialpädagogischen Einrichtungen, Freizeitbereich),

– hauswirtschaftliche Tätigkeiten auszuführen und Menschen bei der Versorgung zu unterstützen,

– Gruppenprozesse und deren Entwicklung wahrzunehmen und pädagogisch Einfluss zu nehmen,

– pädagogische und pflegerische Arbeitsabläufe zeitlich und inhaltlich zu strukturieren,

– die Betreuung pflegebedürftiger und hilfsbedürftiger Personen zu unterstützen,

– Erziehungs-und Bildungssituationen mitzuplanen, anzuregen und die Eigenaktivitäten der Zielgruppe zu stärken (Methoden der sozialen Arbeit),

– Lebens-und Lernwelten zu analysieren, Räume und Situationen als lern-und erfahrungsanregendes Umfeld zu schaffen (Lebens-und Wohnwelten),

– besondere Anlässe u. a. Feste und Feiertage zu gestalten,

– Bildungs-und Selbstbildungsprozesse anzuregen,individuelle Interessen und Bedürfnisse der verschiedenen Zielgruppenwahrzunehmen und im Streben nach Selbstentfaltung zu unterstützen,

– die breite Vielfalt und Verschiedenheit kultureller, religiöser und persönlicher Erziehungs-und Bildungsbedürfnisse zu berücksichtigen (interkulturelle Erziehung, interkulturelles Lernen),

– Strukturen von sozialpädagogischen und sozialpflegerischen Einrichtungen zu erkunden und zu analysieren,

– Medien als Mittel zur Förderung der Kommunikation und Interaktion sowie zur Beziehungsgestaltung einzusetzen (Kommunikations-und Interaktionsprozess),

– Spiele und Spielformen unter Berücksichtigung spezifischer Interessen sowie Bedürfnisse auszuwählen und einzusetzen,

– Spiele und Spielmittelherzustellen,

– unterschiedliche Spiele und Spielformen unter Einbeziehung der Medienwelten der Bezugsgruppe zu erproben und anzuleiten,

– Spielaktionen zu planen und sicher als Spielleiterinoder Spielleiter zu agieren.

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